Schadstoffprüfungen nach ElektroG/RoHS
Seit dem 1. Juli 2006 dürfen nur noch Geräte auf den Markt gebracht werden, welche die RoHS-Richtline 2002/95/EG (RoHS - Restriction of Hazardous Substances in Electrical and Electronical Equipment) einhalten. Die Richtlinie begrenzt den Inhalt von bestimmten gefährlichen Stoffen bei Elektro- und Elektronikgeräten. Es ist seit dem 1. Juli 2006 verboten, neue Elektrogeräte in Verkehr zu bringen, die
mehr als 0,1 Gewichtsprozent
- Blei (Pb)
- Quecksilber (Hg)
- sechswertiges Chrom (Cr(VI))
- polybromiertes Biphenyl als Flammhemmer (PBB)
- polybromierten Diphenylether als Flammhemmer (PBDE) oder
mehr als 0,01 Gewichtsprozent
- Cadmium (Cd)
je homogenem Werkstoff enthalten. Diese Grenzwerte beziehen sich nicht auf das Produkt oder auf Bauteile, sondern auf den eingesetzten „homogenen Werkstoff“.
Hansecontrol ist eines der ersten deutschen akkreditierten Prüfinstitute gewesen, das sich mit dem RoHS–Thema befasst hat und dem Handel dadurch speziell zugeschnittene Prüfungen anbieten konnte. Die Untersuchungen werden nach der IEC 62321 Ed.1 durchgeführt, welche die internationale Vergleichbarkeit der Ergebnisse unter 1. bis 3. sicherstellt. Aufgrund spezieller Vortests können wir unseren Kunden die Wirtschaftlichkeit der Prüfungen garantieren.
Dazu bieten wir Ihnen drei Stufen an, wie Sie Ihrer Verantwortung als Hersteller bzw. Inverkehrbringer gerecht werden können.
1. Dokumentencheck anhand von Bauteilezertifikaten
Mit dem Dokumentencheck kann schnell überprüft werden, ob die Ihnen vorgelegten Zertifikate vertrauenswürdig sind und mit den gelieferten Produkten übereinstimmen.
2. RoHS-Screening (RFA Methode)
Das Screening liefert Anhaltspunkte, ob und wo Schadstoffe im Produkt gemäß RoHS vorhanden sind. Wir bedienen uns dazu der neuesten Generation von stationären und mobilen Analysegeräten; so können wir auch vor Ort Messungen durchführen.
Mit dieser Methode können Sie in der Wareneingangskontrolle oder bei Voruntersuchungen sich einen schnellen Überblick verschaffen.
3. Chemische Analyse
Bei Auffälligkeiten bzw. Grenzwertnähe schließt sich an das kostengünstige RFA-Screening die präzise chemische Analytik zur Ermittlung der tatsächlichen Stoffkonzentrationen an. Modernste Massenspektrometer (GC-MS und ICP-MS) stehen dafür zur Verfügung.
Eine Info-Broschüre zum Thema RoHS können Sie hier downloaden.
Kontakt:
Diese Prüfungen werden durch die Firma Hansecontrol-Cert angeboten. Hier finden Sie kompetente Ansprechpartner: http://hcz.hansecontrol.de/index.php?id=417

Seitenanfang